Über mich - HB9SVT

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Über mich

Kurzer Werdegang
Mein Markteintritt erfolgt im Jahre 1963. Damit kann ich mich noch an die erste Mondlandung (schwach) erinnern, ich habe Muhammed Ali boxen gesehen als er noch Cassius Clay hiess und auch das letzte Konzert des King habe ich im TV gesehen (Elvis, Aloha from Hawaii). Yepp, so einer bin ich.

Aufgewachsen bin ich in Wil SG / Bronschhofen, wohnte im Verlaufe der Zeiten auch in Mosnang, Appenzell-City, Niederuzwil und sei 2016 in Herisau.
Ursprünglich absolvierte ich ein Lehre als Radio-TV-Elektriker, blieb der Branche lange Jahre treu und war in verschiedenen operativen und strategischen Positionen tätig.

Seit August 2005 arbeite ich in der Personalvermittlung für den Kanton St. Gallen. Zudem übe ich seit 2018 eine kleine, selbständige Tätigkeit als Betrieblicher Mentor (Coaching, Training, Beratung) aus.
Amateurfunk
Schon als kleiner Junge fasznierten mich die Kurzwellenbänder und vorallem die "komischen" Zahlenkombinationen, welche dort ab und zu zu empfangen waren (russische Zahlensender). Auch habe ich mal ein Radio vollständig zerlegt, schliesslich muss man ja wissen, was sich so alles darin befindet, zu Laufen gebracht habe ich es allerdings nie wieder. Schwamm drüber, die Tat ist verjährt.

In der Sekundarschule erreichte uns das CB-Funk-Virus. Ein örtlicher Händler (Häberli Radio-TV, dort machte ich später meine Lehre) lieh einem Schulkollegen und mir ein Set kleiner Funkgeräte und und es macht riesig Spass quer durch das Dorf zu funken. In der Lehre konnte ich mir dann endlich ein richtiges Mobilfunkgerät zusammensparen, also kam eine alte Autobatterie und eine DV-27 auf den Gepäckträger des Sackgeldverdunsters, das Funkgerät wurde in der einen Sacoche montiert, in der anderen fanden Werkzeug, Fressalien und ein Liter Reservebenzin Platz. Damit machte ich dann die halbe Schweiz unsicher und führ damals schon auf fast jeden Hügel.

Das waren die tollen Anfangszeiten, später ging es dann etwas ruhiger weiter. Im Rahmen meiner vordienstlichen Morseausbildung besuchte ich während zweier Winterhalbjahre die Kurse der Swiss Army (damals hiess sie noch Schweizer Armee) und schaffte es tatsächlich als FkPi (Funker-Pionier) ausgehoben zu werden. Damals setzten sich drei Freunde (nicht die aus dem Buch) das Ziel die Amateurfunk-Lizenz zu erhalten. Also drücken wir die Schulbank und am Ende konten Tommy (HB9STW), Tony (HB9SVS) und ich (HB9SVT) auch unsere Rufzeichen erhalten. Mein Rufzeichen verwende ich natürlich heute noch. Ich war/bin aktiv von Bergen (SOTA / GMA), Inseln (IOTA) und Leuchttürmen (ARLHS). In meiner Hobby-Karrierre war ich für die USKA als QSL-Manager für die Sonderrufzeichen tätig, Co-Organisator und Teilnehmer an den "Amateurfunk-Weltmeisterschaften" und auch Präsident der DRCG (DL-DX RTTY Contest Group).

Fotografie
Die ersten Erfahrungen konnte ich schon in der Kindheit als stolzer Besitzer einer "Einfachst-Kamera" sammeln. Dabei handelte es sich absolut um ein super-exklusives Hobby für mich. Als Kinder durften wir unser Sackgeld verdienen und lernten dabei, dass Geld nicht einfach so existiert und auch einen Preis hat. Beispielsweise gab es für das Geschirr waschen 20 Rappen, Abtrocknen zahlte dann noch 10 Rappen (war aber auch angenehmer), da gab es was fürs Bett machen, Zimmer aufräumen und mit dem Hund nach draussen gehen. So kamen dann pro Woche vielleicht Fr. 5.-- zusammen, was für einen 12er-Film reichte - natürlich anfangs nur in Scharz-Weiss, der farbige Film war noch einiges teurer. Eine Foto zu entwickeln konstete irgendwo zwischen 80 und 90 Rappen, misslungene Aufnahmen mussten natürlich auch bezahlt werden. So verging natürlich schnell mal ein Monat bis die Kohle zusammen war und die Fotos entwickelt vorlagen. Tja, das war noch Zeiten. :-)

Ende der 80er und Anfangs der 90er fand ich dann meinen (Um-) Weg zu den Videos. Damals war alles noch analog und das Zusammenschneiden und Nachvertonen gestaltete sich in jeder Hinsicht aufwändig. Mangels Zeit - bedingt durch die beruflichen Aktivitäten - konnte das Hobby nicht wirklich weiter entwickelt werden.

Im August 2019 habe ich mir einen Traum erfüllt und die EOS 80D von Canon gekauft. Mit dieser Camera kann ich mich und meine Fähigkeiten fast unbegrenzt entwickeln, weil der grösste Bug definitiv hinter dem Sucher sitzt. Gerne erzähle ich mit meinen Bildern die Geschichte dahinter und wenn mir der Transport von Emotionen gelingt, hat sich der Aufwand echt gelohnt. Bevorzugt Motive sind grundsätzlich Details, einfach alles, was sich dem Nicht-Dabeigewesenen auch nicht erschliessen konnte. Auch die Astrofotografie reizt mich. Mit dem Mond in der Nähe, wäre die Sache ja relativ einfach, wenn die Brennweite des Objektivs von 135 mm nicht viel zu kurz wäre. Irgendwann wird ein Objektiv mit einer Brennweite von mehr als 300 mm folgen. Aber alles natürlich step-by-step.

Thomas Gehrig - Eggstrasse 14 - 9100 Herisau -E-Mail: thomas.gehrig@hb9svt.ch
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